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Ted: Hey! I’m Ted, editor here at Babbel, and this is Babbel Nachrichten. We’re back with more news in German, sourced from Reuters, to help you improve your listening skills.
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Today, you’ll hear about an activity that gets people on their feet, a course on what to do in case of a prolonged blackout, and German retailers’ low expectations for this year’s Christmas sales.
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Feel free to go back and listen again if you miss anything, and remember to check out the transcript for this episode over at babbel.com/podcasts. And now, step this way please!
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Cheerful, swinging, and with a warm heart and body: that’s the state those who join the dance activity hosted by the Deutsche Oper Berlin find themselves in. As it gets colder outside, one benefit of dancing is for your bloodstream: it gets into the swing of things, or gets moving, “[kommt] in Schwung”. Another benefit is to counteract, “entgegenwirken”, any winter blues you may be harboring. And getting warm keeps the radiator and gas bills down, too. Try it at home, one of the dancing teachers recommends, even just something small, like bouncing your leg. Event participants can choose between different dates, with each Saturday “gewidmet”, or dedicated to, one dance style. And it’s not just about dancing, of course: really, it’s a way of connecting and communicating.
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Reuters: Egal ob Pogo oder Cha Cha Cha - wer gern tanzt, weiß, dass der Kreislauf dabei richtig schön in Schwung kommt. Unter dem Motto „Let's move - tanzt euch warm“ können sich Tanzbegeisterte - und solche, die es noch werden wollen - auf ein Angebot der Deutschen Oper Berlin freuen. Dabei sollen Tango, Swing und Salsa nicht nur dem Winterblues entgegenwirken, sondern gewissermaßen auch dem „Gaspreisblues“.
 
„Also, momentan wird es draußen immer kälter. Und das ist für viele eine Frage, wie wir jetzt das zu Hause machen, für mich selbst auch, ich überlege, wie tief ich die Heizung stelle, was ich mir noch anziehe. Tanzen hilft da auf jeden Fall auch, weil das macht wirklich warm. Also man … man kann sich warm tanzen, indem man zum Beispiel das swingige aufnimmt, diesen Bounce der Beine, den man die ganze Zeit hat, oder einen Triple-Step, bam-ba-bam-ba-bam.“
 
„Und man merkt auch nach vielleicht zwei Songs, dass man schon anfängt, [den] Pullover auszuziehen und es wird dann warm.“
 
Lieber gemeinsam tanzen also, statt alleine in der kühlen Wohnung zu frieren. Jeden Samstagnachmittag wird das Foyer zum Tanzparkett. Dabei lernen Teilnehmer unter Anleitung von Profis aus der Berliner Tanzszene die wichtigsten Schritte, die anschließend ausprobiert werden können. Jeder der Termine ist dabei einem Tanzstil gewidmet. Am Samstag startete die Tanz-Aktion mit Salsa.
 
„Das sind 90 Minuten. Dann geht das Publikum hoffentlich gut gelaunt, swingend und bewegt und erwärmt wieder nach Hause oder woanders hin oder zieht weiter. Das wäre schön, dass das so ein Ort der Begegnung ist, dass die Theater wirklich das sind, was sie eigentlich auch sein sollen: ein Ort der Kommunikation.“
 
Ob paarweise, allein, mit Tanzschuhen oder auf Socken, Anfänger oder Erfahrene – jeder ist willkommen.
03:57
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Ted: What to do in the event of a prolonged blackout? Against the backdrop of an energy crisis and Putin waging war in Ukraine, the prospect is cause for concern for many. The charitable group Workers' Samaritan Foundation Germany can help: it offers a “Vorbereitungskurs für Katastrophenfälle”, a prep course for disaster situations. And attendees perceive the course as comforting. It makes a difference to be told what happens during an evacuation, and practical tips like packing earplugs, “Ohrstöpsel”, or where to take your pet are helpful. Among the things being taught, or “[die] vermittelt [werden]”, is effective crisis preparation, including “welche Lebensmittel vorrätig sein sollen”, which groceries should be on hand. Let’s listen in.
04:59
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Reuters: Ein Leben ohne Strom ist für uns heutzutage kaum vorstellbar. Doch vor dem Hintergrund der Energiekrise und dem Krieg in der Ukraine beschäftigt der Gedanke aktuell so manche Person.

In Berlin werden vom Arbeiter-Samariter-Bund Vorbereitungskurse für Katastrophenfälle angeboten. Solche Kurse empfinden die Teilnehmer als durchaus beruhigend:

„Es ist halt ein Unterschied, wenn jemand sagt, so läuft es ab in einer Evakuierung. Es wäre hilfreich, wenn du eine Schlafbrille, Ohrstöpsel dabei hast. Oder ich habe ein Haustier. Für mich war die Information sehr wichtig, dass man mit einem Haustier nicht in Unterkünfte reinkommt, sondern sich selber versorgen muss, zum Beispiel mit einem Zelt, oder [sich] vorher Gedanken machen muss, wie kann ich mich mit dem Tier bewegen?“

„Ja ich weiß, ich habe so eine Notfallkiste wo ich meine Kerzen habe und die würde ich erst mal anmachen.“

Nach Angaben der Veranstalter kann man in den Schulungen all das lernen, was für eine effektive Krisenvorsorge benötigt wird. Vermittelt wird unter anderem, wie ein Kurbelradio funktioniert, welche Lebensmittel vorrätig sein sollen, was alles in einen Notfallrucksack gehört und wo man Trinkwasser herbekommt. Das Angebot ist kostenlos.
06:25
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Ted: Casually strolling, or “schlendern”, through department stores in the run-up to Christmas is finally possible again after a two-year COVID hiatus. Retailers, or “Einzelhändler”, nevertheless face this year’s Christmas sales with low expectations. Managing director of the German Retail Federation HDE, Stefan Genth, explains that these low expectations are retailers’ precaution “[weil] die Verbraucherstimmung nicht gut ist”, because consumer sentiment is low due to the war in Europe. According to a survey by HDE, 70 percent of retailers expect worse Christmas sales than last year, and online revenue is also expected to go down.
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Reuters: Im Weihnachtseinkauf durch volle Kaufhäuser schlendern, das war wegen der Corona-Pandemie in den letzten zwei Jahren nicht oder nur eingeschränkt möglich. Ohne Lockdowns könnte man in diesem Jahr eigentlich wieder nach Herzenslust shoppen. Wegen der hohen Inflation blickt die Mehrheit der deutschen Einzelhändler aber trotzdem pessimistisch auf das Weihnachtsgeschäft, wie Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE erklärt:

„Diese Unsicherheit in Europa mit diesem Krieg, sehr nah bei uns im Grunde genommen, sorgt dafür, dass eben die Verbraucherstimmung nicht gut ist und unsere Händler gehen natürlich vorsichtiger damit um. Das heißt, die Erwartungen heute sind deutlich schlechter als die aktuelle Lage.“

Laut einer HDE-Umfrage unter 500 Unternehmen rechnen 70 Prozent mit einem schlechteren Weihnachtsgeschäft als im vergangenen Jahr. Das bekommt auch der lange Zeit boomende Onlinehandel zu spüren. Nach den Corona-Jahren, in denen viele Verbraucher wegen Ansteckungsgefahr lieber per Mausklick oder Smartphone einkauften, dürften die Online-Umsätze diesmal sinken.
08:20
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Ted: Well, if you’re still looking for a store-bought Christmas present, remember to buy local! That brings us to the end of today’s episode. Check out the transcript over at babbel.com/podcasts if you want to go over anything again, or just hit the rewind button if you missed anything this time around. Thanks for listening, and see you next time!
End
Getting warm by dancing, blackout preparation, and Christmas in the retail sector… Swinging steps warm the body and mind, preparing for a blackout can put you at ease, and retailers in Germany anticipate low sales ahead of Christmas.