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Ted: Hi! I’m Ted, editor here at Babbel, and you’re listening to Babbel Nachrichten. We’re back with more news in German about recent events, sourced from Reuters.
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In this episode, you’ll hear about fast-melting glaciers in the Swiss Alps and the Iranian regime’s violent crackdown on protesters demanding basic civil rights. You’ll also learn why the portrait of King Charles III on the UK’s new coins shows him facing to the left, and not to the right.
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Remember to check out the transcript for this episode over at babbel.com/podcasts, and as always, if you miss anything on your first time around, you can always just go back and listen again. Ready? Then let’s begin.
00:55
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Canton Wallis in the Swiss Alps: meltwater rushes down the slope, “Schmelzwasser rauscht den Hang hinab”. Glaciers are melting at worrying speed, and scientists have reported the highest rate of melting since records began, “haben die höchste Schmelzrate seit Beginn der Aufzeichnungen vermeldet”. Matthias Huss, head of Glacier Monitoring in Switzerland, tells us that the present state of affairs was predicted in climate models, but not expected this soon. Vanishing glaciers in the Alps reveal naked rock and even a crashed airplane, “geben nacktes Gestein [und] gar ein abgestürztes Flugzeug frei”. Huss calls this year’s findings “wirklich beunruhigend”, really concerning - because that glacier ice is lost forever.
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Reuters: Schmelzwasser rauscht den Hang hinab, hier im Val d'Hérens im Schweizer Kanton Wallis. Denn der oberhalb liegende Mont-Miné-Gletscher, er schmilzt. Wissenschaftler haben die höchste Schmelzrate seit Beginn der Aufzeichnungen vermeldet. Allein in diesem Jahr haben die Schweizer Gletscher rund sechs Prozent ihres noch verbleibenden Volumens verloren.

„Wir wussten anhand von Klimaszenarien, dass diese Situation zumindest irgendwann in der Zukunft eintreten würde. Zu erkennen, dass die Zukunft bereits jetzt und hier ist, das war vielleicht die überraschendste oder schockierendste Erfahrung dieses Sommers“, so Matthias Huss, Leiter des Schweizerischen Gletscherbeobachtungsnetzwerks GLAMOS.

Die Gletscher in den Alpen schwinden - geben nacktes Gestein, in einem Fall gar ein abgestürztes Flugzeug frei. Messanlagen müssen neu installiert werden, da das weichende Eis die Standorte abrutschen lässt. Mehr als die Hälfte der Alpengletscher liegt in der Schweiz. Hier steigen die Temperaturen etwa doppelt so stark im Vergleich mit dem globalen Durchschnitt.

„Die Ergebnisse für die Schweizer Gletscher von 2022 sind wirklich beunruhigend. Wir haben so viel Eis verloren wie noch nie seit Beginn der Messungen vor mehr als 100 Jahren viel mehr als beim bisherigen Rekord von 2003. Und das ist natürlich ein Problem, weil dieses Eis im Grunde für immer weg ist.“
03:28
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Ted: Following the death of Kurdish-Iranian Mahsa Amini - or Jina Amini, by her Kurdish name - protests have erupted world-wide in solidarity with those risking their lives protesting in Iran. In Berlin, we hear from Javad Dabiran of the National Council of Resistance of Iran. He tells us of the country’s heavy-handed response to the protests, and asks the international community to exert pressure, “Druck aus[zu]üben”, to obtain the release of those arrested. In reaction to Iran’s crack-down, the German government had summoned the Iranian ambassador, “hatte […] den iranischen Botschafter einbestellt”. Amini was arrested by the “Sittenpolizei” or morality police, because she allegedly violated the strict islamic dress code “gegen die strenge islamische Kleiderordnung verstoßen […] haben soll”. She died shortly after, sparking protests against the violation of women’s rights and in general against a restriction of civil rights and liberties, “gegen eine Einschränkung persönlicher Freiheitsrechte”.
04:44
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Reuters: Am Mittwoch sind in Berlin erneut Menschen auf die Straße gegangen, um Solidarität mit den Protesten von Frauen im Iran zu zeigen und um an den Tod von Mahsa Amini zu erinnern. Die größte der Demonstrationen in der Hauptstadt fand vor dem Brandenburger Tor statt, auch vor dem Reichstagsgebäude kamen Menschen zusammen.

„Heute ist der 13. Tag in Folge, dass im Iran demonstriert wird, protestiert wird und bis heute, nach den Informationen, die wir [haben], 240 Tote, 12.000 inhaftierte Jugendliche und auch schon eine Studentin hat es dort gegeben und ganz viele Verletzte. Deutschland und [die] EU und insgesamt [die] internationale Gemeinschaft kann Druck ausüben und [die] Inhaftierten frei kriegen“, so Javad Dabiran vom sogenannten Nationalen Widerstandsrat.

Wegen des Vorgehens gegen die Frauen-Proteste im Iran hatte die Bundesregierung den iranischen Botschafter einbestellt. Die 22-jährige Mahsa Amini war vor etwas mehr als einer Woche in Teheran von der Sittenpolizei festgenommen worden, weil sie gegen die strenge islamische Kleiderordnung verstoßen und ihr Kopftuch nicht angemessen getragen haben soll. Wenig später war sie tot. Kurz darauf kam es landesweit zu zahlreichen wütenden Protesten, die sich auch allgemein gegen eine Einschränkung persönlicher Freiheitsrechte im Iran richteten.
06:11
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Ted: Have you ever wondered why the faces on some coins face left, while others face right? No? Well, in the UK, they have a system for it, as we learn from the Royal Mint’s Information and Research Manager, Chris Barker. The portrait of King Charles III, facing to the left, will initially only be on two types of coins, one of which being “eine […] Fünf-Pfund-Sammlermünze”, a five-pound collector’s coin. The portrait, “genehmigt” or authorized by the King himself, was created by a sculptor on the basis of a photograph. Following tradition, it’s turned the opposite way, “ist […] in die entgegengesetzte Richtung […] gewandt”, of his predecessor, the late Queen Elizabeth II. This is a tradition in the British monarchy which reaches back to Charles II, “die bis zu Charles II. zurückreicht”, that is, to the 17th century. The 27 million coins bearing the likeness of Queen Elizabeth that are in circulation, “im Umlauf sind”, will remain legal tender or “gesetzliches Zahlungsmittel” and will gradually be replaced.
07:30
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Reuters: Die Königliche Münze in Großbritannien hat am Donnerstag das offizielle Münzbild des neuen britischen Königs Charles III. vorgestellt. Die ersten Münzen, die das Porträt des Königs tragen, sind eine spezielle Fünf-Pfund-Sammlermünze und die Rückseite eines 50-Pence-Stücks. Das Bildnis wurde vom britischen Bildhauer Martin Jennings nach einer Fotografie geschaffen und vom neuen König persönlich genehmigt. Traditionsgemäß ist das Porträt von Charles in die entgegengesetzte Richtung zu dem seiner Mutter gewandt, erklärte Chris Barker, Informations- und Forschungsmanager bei der Königlichen Münze:

„Es gibt eine Tradition auf britischen Münzen, dass die Blickrichtung der Monarchen je nach Regierungszeit wechselt. Das hat eine sehr lange Tradition, die bis zu Charles II. zurückreicht. Charles III. ist dieser Tradition gefolgt, seine Blickrichtung ist der seiner Mutter entgegengesetzt.“

Alle rund 27 Milliarden Münzen, die derzeit im Vereinigten Königreich im Umlauf sind und das Bildnis von Königin Elisabeth tragen, bleiben gesetzliches Zahlungsmittel und werden im Laufe der Zeit durch Münzen mit dem Bildnis von Charles ersetzt.
08:44
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Ted: And with that we’ve come to the end of today’s episode. If you missed anything this time around, feel free to check out the transcript over at babbel.com/podcasts, or just rewind and listen again.

Thanks for listening, and join us again next week for a new episode of Babbel Nachrichten!
End
Meltwater in the Alps, the brutality of the Iranian regime, and new coins in the UK… Swiss glaciers have been melting at an unprecedented rate, the Iranian government brutally quells protests for civil liberties, and new UK coins show King Charles facing to the left.