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Miriam: Hallo ich begrüße dich zu einer weiteren Sprachreise. Ein kleiner Tipp vorab. Auf babbel.com/podcasts findest du die vollständige Mitschrift. Und viele Extras zur heutigen Geschichten, zum Beispiel Bilder und Videos. Und noch eine kleine Bitte. Wir möchten unser didaktisches Material, wie diesen Podcast, immer weiter verbessern. Daher wäre es für uns sehr wertvoll, wenn du dir kurz Zeit nimmst und dich an unserer kleinen Umfrage beteiligst.

Ok, los geht’s.

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Unsere heutige Reise führt uns in die Hauptstadt der Philippinen, Manila. 
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Ich bin Miriam, ich arbeite als Redakteurin hier bei Babbel und in diesem Podcast nehme ich dich mit auf virtuelle Reisen. Wir hören gemeinsam eine Geschichte aus der englischsprachigen Welt. Ich bin deine Reisebegleiterin und helfe mit Infos zum Kontext der Geschichten oder gebe dir kleine Hinweise zu Vokabeln und Grammatik. Aber das ist kein Grammatikpodcast! Wichtig ist, dass dir unsere Geschichten Spaß machen! 
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Heute erzählt uns Pat eine Geschichte aus ihrer Kindheit in Manila. Es handelt sich um ein kleines Missverständnis zwischen ihr und ihrer Oma... 
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Pat: Hey. I’m Pat, and I’m from the Philippines. I grew up in Manila. “But wait,” you ask me, “why are you speaking English?”. Well, English is one of the official languages of the Philippines. The other is Filipino. We also have a lot of words that we borrowed from Spanish, like banyo for bathroom, and hija for granddaughter.
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Why do we have these different languages? Because there is a long history of colonization in the Philippines. The Spanish ruled the islands for more than three hundred years, and named them after their king, Philip II. After the Spanish, the United States ruled for about 50 years, until the end of World War II. 
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Miriam: Also, ich wusste, dass die Philippinen mal eine spanische Kolonie waren, aber dass sie nach einem spanischen König benannt sind, hab ich gerade erst gelernt. Und die Spanische Sprache scheint sich auch in einigen Wörtern erhalten zu haben. Eine noch größere Bedeutung hat Englisch. Der gesamte Schulunterricht findet auf Englisch statt, genauso wie große Teile des öffentlichen Lebens. 
02:56
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Pat: In 1946, the Philippines became an independent country. But you can still see a lot of influences from our past, like the languages we speak and of course, the food we eat. 
03:15
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A lot of food in the Philippines comes from other cultures. Some of it comes from the Spanish. We have Jamon, Ensaymada, and Queso de Bola.
03:22
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 Jamon (Wikimedia
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Ensaymada (Wikipedia
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Queso de bola (Wikimedia)
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We usually eat them on Noche Buena, or Christmas Eve. Some food comes from the United States, like burgers. We also celebrate Thanksgiving, an American holiday. But we don’t eat turkey like in the United States. Instead, we have fried chicken. I like it more than turkey anyway! We also make a special version of meatloaf called embutido, and we eat it with banana ketchup. 
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Embutido (Wikipedia)
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 Banana ketchup (Wikimedia
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The Philippines are very close to China, so we have a lot of food from there as well, for example, taho, a really popular street food. It’s made from tofu and brown sugar. In Manila you can always hear street vendors shouting “Tahooooooo”. 

04:17
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Taho (Wikimedia)
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And finally, we have something called siopau, which are like chinese buns. 
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Siopao (Wikimedia
In the Philippines, we usually fill them with pork or other meat. 
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A lot of dishes we eat are not originally Filipino, but we always add something special to them. 
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Miriam: Mmmhhh, Bananenketchup. Den muss ich unbedingt mal probieren! Und Tofu mit braunem Zucker auch! Der Kulturenmix auf den Philippinen macht sich also nicht nur in der Sprache, sondern auch beim Essen bemerkbar. Viele Gerichte stammen aus Spanien, den USA oder China, but we always add something special to them, wir fügen ihnen immer etwas Besonderes hinzu. Them, im Deutschen hier mit ‘ihnen’ übersetzt, ist ein sogenanntes Objektpronomen. Mit diesen Pronomen kannst du vermeiden, ein Wort zu wiederholen. We always add something special to the dishes, we always add something special to them

05:16
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Pat: That reminds me of a funny story about siopau. When I was 10 years old, my family and I went to visit my grandmother in the hospital. She was feeling a bit hungry. She looked at my cousin Carla and me, and asked us to get her some siopau from the canteen. 
05:38
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Now, we speak mostly English and Filipino in my family, but in my grandmother’s generation, it’s more common for people to speak a bit of Spanish. When she told me how many siopau to get, she said the number in Spanish. “Bring me cinco siopau, Hija.” Then she gave me a 1000 peso note. “Ok, Lola (that’s grandma in ‘Filipino’). We’ll be right back.” 
06:10
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We went to the canteen and walked to the counter. “Hello, we would like cinco siopau, please.” I said. “Cinco or cinquenta?”, the man at the counter asked us. Carla and I were confused. We didn’t use Spanish numbers to count, only English! 
06:31
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“What did Lola say?”, Carla asked. “I think she said cinquenta.”, I said. 
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06:38
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I told the man “cinquenta”. He looked surprised, but said, “Ok, I’ll have them ready in a few minutes.” I gave him the money and we sat down to wait. A few minutes later, we went back to the counter. There were fifty buns and only a little money. “Oh no. What happened? Why are there so many?” 
 
07:04
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Miriam: Oh je, wer soll den 50 von diesen gefüllten Teigbällchen essen?! Also ich verwechsle auch oft Zahlen in anderen Sprachen, aber zum Glück habe ich noch nie 50 Pizza oder so bestellt. Wie viele siopau hat Pat’s Oma am Ende wohl gegessen? 

07:18
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Pat: We walked back into my grandma’s room and she just stared at us. “Girls, I told you to bring me cinco!”, and held up five fingers. “You asked for cinquenta! Don’t you know how to count in Spanish?!” 

07:35
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So, in the Philippines, we have a big mix of cultures. This usually makes life pretty interesting, but it can create some confusing situations too. At least I’ll never forget the difference between cinco and cinquenta ever again! 

07:53
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Miriam: Auf den Philippinen sprechen die Menschen also nicht nur Englisch und Filippino, sie sollten am besten auch noch Grundkenntnisse im Spanischen haben, um Missverständnisse im Alltag zu vermeiden. Ich habe während Pats Geschichte auf jeden Fall richtig Hunger bekommen und werde jetzt mal nachschauen, ob es hier in der Nähe ein philippinisches Restaurant gibt, wo ich Banananketchup probieren kann. 

08:13
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Unsere Sprachreise ist für heute zu Ende. Ich hoffe, die Geschichte hat dir gefallen und wahrscheinlich wirst auch du jetzt den Unterschied zwischen cinco und cinquenta nicht mehr vergessen. Wenn du mehr über Objektpronomen wie them lernen möchtest, dann schau doch mal in unsere Anfängerkurse in der Babbel App rein.  

Wir würden uns auch sehr über dein Feedback zu unserem Podcast freuen. Schreib uns an podcasting@babbel.com oder hinterlass einen Kommentar in deiner Podcast-App. Und nochmal die Erinnerung, es wäre toll, wenn du dir kurz Zeit nimmst und bei unserer kleinen Umfrage mitmachst. 

Vielen Dank, dass du bei unserer ersten Staffel von "Auf Sprachreise" dabei warst. Wir werden jetzt eine kleine Pause einlegen und nach neuen Geschichten und Orten für zukünftige Sprachreisen Ausschau halten. Ich freu mich drauf. Bis bald! 

End

***Wir brauchen dein Feedback zum Podcast! Klicke hier, um bei unserer Umfrage mitzumachen. In nur fünf Minuten kannst du uns helfen, den Podcast für viele andere Lernende wie dich zu verbessern!***

Die moderne Sprachenvielfalt auf den Philippinen hat viel mit der Kolonialisierungsgeschichte des Inselstaates zu tun. So werden neben Filipino auch Englisch und viele Ausdrücke spanischen Ursprungs verwendet. In unserem Staffelfinale von Auf Sprachreise erzählt uns Pat, wie die unterschiedlichen Sprachen heutzutage genutzt werden und was für Missverständnisse sie aufgrund dieser Mehrsprachigkeit schon erlebt hat.

Unsere erste Etappe ist hiermit abgeschlossen. Wir freuen uns darauf, dich bald wieder auf Sprachreise mitnehmen zu können – bis dann!